Klassische Hömöopathie

In der Homöopathie gibt es nicht „die Krankheit”, sondern immer nur den „kranken Menschen”. Daher ist es grundlegend, ein Gesamtbild des kranken Menschen zu erhalten.

Die wichtigsten homöopathischen Merkmale sind die gezielte Arzneimittelwahl mit Hilfe der Ähnlichkeitsregel, die sich nach individuellen Krankheitszeichen und Persönlichkeitsmerkmalen des Patienten richtet.

Bei den homöopathischen Arzneimitteln unterscheidet man zwischen den mehr als tausend sogenannten Einzelmitteln und den Komplexmitteln. Sie werden in potenzierter Form verwendet – und sind beispielsweise als Globuli bekannt. Für eine Auswahl dieser Arzneimittel ist eine ausführliche homöopathische Untersuchung zwingende Voraussetzung. In vielen Fällen können Mischungen verwandter homöopathischer Mittel eine bessere Wirksamkeit aufweisen als die entsprechenden Einzelmittel. Auch passende Komplexmittel – harmonisch aufeinander abgestimmte Präparate, die mehrere wirksame Einzelmittel für ein Anwendungsgebiet enthalten – können durch eine detaillierte Anamnese gefunden werden.

Nach der Ähnlichkeitsregel wird für die Behandlung eines kranken Menschen ein Arzneistoff gesucht, der beim Gesunden eine ähnliche Symptomatik hervorruft, wie sie der Therapeut beim Kranken beobachtet. Die natürliche Krankheit wird also gleichsam gespiegelt, wodurch die Selbstheilungskräfte des Organismus angestoßen werden.

Die Homöopathie geht davon aus, dass Krankheitssymptome nicht die Krankheit selbst sind, sondern Reaktionen auf Störursachen, die zeigen, dass der Körper selbsttätig wieder das Gleichgewicht herstellen will. Homöopathie wirkt also überall dort, wo die körpereigene Regulation noch erhalten ist und grundsätzlich eine Möglichkeit zur Selbstheilung besteht.

Die homöopathische Therapie soll niemals eine intensivmedizinische Behandlung ersetzen und kann kein alleiniger Ersatz für fehlende Stoffe im Organismus sein.

Gerne berate ich Sie in meiner Praxis in Barnstorf zu einer Behandlung mit klassischer Homöopathie.